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07.09.08 - 16:31
Hallo Freunde, hier ein kleines Sommertagebuch von Rüde. Viel Spaß beim lesen.


23.6. Hab gerade im Auto eine in „Türkei ei ei rasch rasch ists vorbei“ umgedichtete Version von Limahls (ein 80er Jahre Sänger mit Stinktier auf dem Kopf, der neulich in der Comebackshow unter unten gelandet ist) „too shy shy hush hush i „do“? i“ gehört.
Das sagt mir, Deutschland wird heute Abend verdient gegen die Türkei ausscheiden. Würde diesem Dj Subjekt am liebsten das Rachenzäpfchen amputieren und den Seemöwen am Bosperus zum Fraß vorwerfen. Respektlose Arschgeige.
24.6. ...ist gerade noch mal gut ausgegangen. Fühle mich aber dennoch bestätigt. Dieser Dj hätte es „uns“ beinahe versaut.
25.6. Spanien hat mit den Russen so gespielt wie meine alten Kumpels aus dem „Hof“ es mit ihren Lupen an Sonnentagen mit den armen Ameisen getan haben.
Ich bin gespannt ob sie es am Sonntag auch so mit „unseren Jungs“ machen.
26.6. Reisevorbereitungen für Innsbruck und Klagenfurt Konzerte: Es ist soweit. Wir sind wieder dort, wo jede Karriere ihren Anfang nimmt. Wir sind wieder ganz unten. Kein überlanger schwarzer Nightliner mit Videolounge und Entertainment Area mehr. Wir müssen wieder „Sprinten“ (Mercedes Sprinter) - und ich muss auch noch selbst den Scheißbus abholen.
Jetzt sind wir die letzten Jahre so schön vom Leben gepudert worden. Gerade wo derzeit doch wieder so ein Turnier stattfindet, denke ich doch immer wieder gerne an diese absurden Momente zurück, in denen uns u.a. Sondereinsatzkommandos der Polizei singend und fotohungrig den Weg durch ihr grünes Spalier Richtung Brandenburger Tor wiesen.. (jeder Ex „Ordnungswidrige“ Jugendliche, der sich sein notorisch schlechtes Gewissen vor der Polizei ins hohe Alter hinübergerettet hat, wird meine Gefühle verstehen.) Zeiten in denen wir so sehr beschnurrt wurden, dass ich mich manchmal vor der goldenen Tür zum Reich des Wahnsinns wähnte.
Dies ist nur eine Szene von vielen, die an solchen Tagen gerne mal durch meinen Kopf geistern und mir dabei auch stets ein leichtes, inneres Lächeln hinter meine dunkelgrimmige Gewitterfassade zaubern.
Das normale Leben ist zurück, das ist aber auch gut so. Wenn nur noch die kleine Annehmlichkeit dieses vollklimatisierten, mit getönten Scheiben und Videolaunch versehenen Busses geblieben wäre.
Wo steh ich jetzt? Nicht vor Hunderttausenden inmitten einer Fanmeile, oder eines anderen tosenden Konzertes, sondern in einer stinkenden S-Bahnstation auf dem Weg zur Autovermietung.
27.6. Heute ist es soweit. Nur die eine Frage steht bedrohlich im Raum: Werden „sie“ (die Spanier) es mit „uns“ so machen wie es meine alten Freunde mit den kleinen Sechsbeinern getan haben?
28.6. Sie haben uns so behandelt wie befürchtet und ich, ich hab meinen Weg gefunden mit dem Ergebnis des Finales klarzukommen. 1. Interessiert mich Fußball plötzlich nicht mehr so sehr. 2. Ich freu mich einfach für diesen netten Opi, bei dem die „Spanier“ in die Fußballschule gehen.
Fazit: Ich bin ein dreckiger Wendehals.
2.7. Komme gerade eben zurück von einer Spionagereise zu einem Konzert einer befreundeten Band. Es geht um das „wie machen die etwas, das wir auch machen wollen?“ Es ist natürlich schwierig dieses schmutzige Vorhaben so umzusetzen, dass die, welche meine Anwesenheit bemerken, nicht denken, ich würde das im Schilde führen, was ich im Schilde führe. Wie schafft man es Mithilfe der Körpersprache zu Lügen? In jedem Fall kann ich sagen, dass dies eine große Kunst ist, die ich nicht beherrsche. Ich wurde schon bei der Begrüßung als ein IM der Gruppe Sportfreunde Stiller enttarnt.
Mein fundiertes Fazit des Abends ist, wir müssen in Zukunft besser singen und auch besser aussehen.
Die Heimfahrt Heidelberg München (379km) dauerte drei Stunden. Hab 25 Minuten im Rennen gegen den Navi wettgemacht und bin als eindeutiger Sieger erschöpft und verschwitzt gegen 1 Uhr aus dem Auto gestiegen.
3.7. Freier Tag. Habe bis gerade eben 2 Stunden lang mit der Motorsäge „Holz gemacht“. Die steigenden Energiepreise veranlassen mich zu solchen Schritten. Im Sturm und Lärm dieser Mannestat wies mich mein Gehirn immer wieder mahnend auf meine Unterversorgung bzgl. etwaiger Unfallversicherungen hin. Letztlich konnte ich es davon überzeugen, dass ich unsere Musik auch mit dem Ellenbogen spielen kann. Der Rest des Arbeitstages wurde somit ohne weitere Störungen meines Gewissens erfolgreich bestritten.
Heut Abend geht’s übrigens auf ein klassisches Konzert.
4.7. Gestern Abend sah ich mich in den Kreisen dieser gewaltigen Musiker immer wieder in halbscharige, akademische Gespräche verwickelt. Diese Art der Konversation nestelte an mir wie die Tentakeln eines Riesenoctopusses. Habe mich dabei ertappt, wie ich versucht habe, musikwissenschaftlich gebildet zu wirken. Völlig bedeutungsschiefe Wörter wie “Homogen und Choreographie“ statt einfach nur “Super“ bzw. „echt geil“, wie es meinem Geist und meiner Bildung entsprochen hätte, purzelten aus meinem Mundwerk. Ich war unfähig das Ruder während des von mir befeuerten, vor sich hinholpernden Gesprächszuges herum zu reißen. Wurde daraufhin von einer namhaften Klavierprominenz als „großer Musiker“ in meinen neuen Bekanntenkreis eingewiesen - wenn die wüsste. Mit jedem weiteren Satz schien der gefühlte Wasserpegel unaufhaltsam meinen Hals hinauf zu kriechen. Ich begann unbeabsichtigt damit, nicht nur durch die Hintertür aufzuschneiden. Sätze wie “morgen werden ca.80t. Leute vor der Bühne stehen“ verließen den Mund des mir jetzt komplett abschmierenden Rüdiger L.
Die Einladung zu feinem Nachkonzertschmaus mit Häppchen musste ich aufgrund innerlicher Auszehrung fahren lassen.
Gegen 23 Uhr Treffen am Nightliner. Abfahrt nach Bonn. Schlechter Schlaf. Die Geister meines Vorabendgesprächs ließen mich nicht los. Hoffe auf postwendende Rehabilitierung meiner Gesprächsinhalte und baue einfach mal auf 80 tausend Zuschauer beim heutigen Rheinkultur in Bonn. Dazu muss ich vielleicht einfach hinzufügen, dass dieses Festival ein „umsonst und draußen“ ist, was auch die Erwartungen bezüglich der Zuschauerzahl erklärt.

Samstag19 Uhr 32: dunkle Regenwolken ziehen auf. Wir warten nun schon seit Stunden hier. Die Langeweile sickert einem jedem von uns in die Glieder. Dass ein solch großer Teil des Tourlebens von Warten geprägt ist? Habe das Gefühl zu wissen, wie sich ein Videogerät auf Stand by-Schaltung fühlen muss, während seine Besitzer auf Weltreise sind.
Ob von dem Bruchteil meiner angekündigten Zuhörer noch eine Handvoll bleibt, wenn der Rheinische Monsun mit ihnen fertig ist?
Zu warten bis Langeweile aufkommt ist eigentlich einer der größten Sünden, die man sich antun kann. Wenn einem wirklich langweilig ist, gibt’s außer unzufrieden schlafen zu gehen sowieso keine Rettung. Hält dieser Zustand länger an, braucht man dringend professionelle Hilfe.
5.7. Die letzten zwei Wochen lang hab ich nichts getan, außer mich im Proberaum zu vergraben, um den Versuch fortzusetzen, einem neuen Instrument namens „Kontrabass“ wenigsten ein paar halbwegs klingende Töne abzuringen. Außer mit meinen Eltern habe ich noch nie so viel Zeit mit solch einem störrischen gegenüber verbracht. Manchmal fühle ich mich dabei so wie sich ein Rind in einem Joch, vor einem Pflug gespannt fühlen muss. Dem Bass weise ich dabei die Rolle des Bauers und mir die des Rindes zu. Verstanden?
Dennoch ist jeder „gute“ Ton ein Geschenk, welches all die „bösen“ Töne wieder vergessen lässt. Dieses dergestalt herrschende Gleichgewicht lässt mich mit diesem Projekt weitermachen.
7.7. Habe „Kommissar Kluftinger“ entdeckt und widme mich an diesen Bilderbuch Sommertagen seinem Geschäft. Die Blätter der Bäume rauschen, wie das Meer, die Sonne wärmt mich und Herr Kluftinger schlurft wie Allgäus Antwort auf Inspektor Colombo, durch die schmutzige Welt des geschniegelten und gebügelten „Mordbürgertums“. Gelegentlich die Nase schnuppernd in die Waldluft zu hängen, um dann raschelnd Seite um Seite weiter zu verzehren, das lässt mein Herz höher schlagen.
In solchen Wochen, an denen ich fast nichts zu tun habe, als mein Lotterleben zu genießen, zerreißt´s mich oft vor Freude über dass Glück als Musiker meine Zeit auf diesem Planeten verbringen zu dürfen.

17.7. Marburg „Aufwärmkonzert“: Wir haben uns angewöhnt vor großen Festivals Konzerte in kleinen „Läden“ zu spielen, um eventuelle Katastrophen vor weniger Menschen zu zünden. Heute haben wir mal wieder den Fehler gemacht, wenige Minuten vor Konzertbeginn „was ganz Besonderes“ zu verabreden. Solch ein Vorhaben scheitert bei uns fast grundsätzlich.
Den Sparwitz, der von uns abgelassen wurde, kann ich jetzt nicht Beschreiben. Sein Scheitern gleich zur Konzerteröffnung ging mir einfach nur durch Mark und Bein.
Dennoch oder deswegen wurde es ein sehr ausgelassener Abend. Ein herzlicher Gruß geht hiermit raus an Marburg... Zum Feierabendumtrunk wurden wir in ein Akademikeretablissement namens „Delirium“ geladen und tranken dort mit Grossen Augen und sabbernden Mundwinkeln, Fruchtsaft zu seltsamen Szenen, welche sich an und unter manchen Tischen abgespielt haben.
18.7. Karlsruhe „Das Fest“. Zwei Stunden vor dem Konzert lag ich noch mit zum bersten gefüllten Bauch im Backstage herum.
So ein feines Essen haben wir schon lang nicht mehr bekommen. Gestern Nährschleim mit Formfleisch (bitte nichts für ungut lieber Veranstalter), heute feinste Königsspeisung mit eingelegten Pilzchen, in „Eventküche“ zubereiteten Filetstückchen spendiert vom Rind, garniert mit leckersten Kartöffelchen und Schweizer Goldraspelkäse obendrauf.

19.7. Kiel Campus Invasion: Ich bin so froh es gestern mal früh in die Koje geschafft zu haben. Wir sind gerade im Nightliner unterwegs und es ist eigentlich nicht der enge Zeitplan, der einem den Schlaf stiehlt. Es ist meine Unfähigkeit nach einem Konzert ins Bett zu gehen.
Die Unfähigkeit den berühmten Punkt zu machen. Fast der wichtigste Teil eines gelungen Konzerttages ist ja die Feier danach. Wenn der Bus ablegt und die Jungs fröhlich den Feierabend einläuten durchfährt mich immer so ein Wohliges Gefühl und der Ruf nach einem kühlen Nass hallt durch meine durstigen Innenwände.
24.7. – 25.7.: Mir ist drei Tage lang von einem sehr guten Freund, ja schon fast Geistesverwandten, zum ersten mal das Wort “Analbleaching“ zugetragen worden. Wundere mich trotz unserer Herzensnähe doch auch wie weit die Interessen zwischen Menschen auseinander gehen können.
26.7.-31.7. Wir proben derzeit jeden Tag. Eigentlich haben wir „all die Jahre“ so eine gewisse Probefaulheit gepflegt. Ein gewisser Stolz unseren Weg fast „ohne Proben nach oben“ gemacht zu haben konnten wir zumindest im nahen Umfeld nicht verbergen. Die innere Einstellung der hinteren Klassenreihen wirkt offenbar zeitlos in unseren Herzen weiter.
Deshalb überrascht es mich, was für einen Enthusiasmus wir derzeit bei der Arbeit entwickeln und wie viele Ideen, ja vor allem wie viel Spaß dabei aufkommt. Musikmachen um mich im direkten Anschluss sofort wieder ins Grüne zu bewegen, und dort den blauen Himmel zu genießen. So liebe ich mein Leben.
Früher konnte ich so einen Satz nur flankiert von einem „aber“ über meine Lippen lassen. Bin froh, dass mir dieses „aber“ immer mehr am Arsch vorbei geht.
Soviel dazu.

3.8. Ein weiterer Tag am See mit Kommissar Kluftinger.

4.8. Verbringe nach wie vor Urlaub daheim. Ich kann kaum beschreiben als wie herrlich ich es empfinde bei Sonnenschein aufzustehen und zu einer druckfrischen Zeitung einen Kaffee nach dem anderen herunterzuschlürfen.
Habe aufgrund eines sehr sympathischen Fotos in einem Wochenmagazin beschlossen Barack Obama gut zu finden. Politische Meinungsbildung mithilfe eines tiefgehenden und zeitaufwendigen Reflektionsprozesses. Ja, das ist eine Spezialität von mir.

7.8. Bin in diesem Moment auf dem Weg nach Luxemburg, und lausche dem Regenprasseln an den Fensterscheiben. Das Wetter ist immer ein spannendes Thema bei Open Airs, denn das Publikum hat ja selten eine Backstage Area. Damit meine ich, sie haben aus programmatischen Gründen kein Dach über dem Kopf und bleiben gerne mal Zuhause. Nehme mir deshalb vor, uns stärker zu machen als Regen und Sturm es jemals sein können.
Außerdem: Sommerregen macht die Haare schön. Hat also auch wiederum was Gutes.
Gleich Konzert, dann gegen ein Uhr Abfahrt nach Zofingen. Wir werden dort morgen auf einem Open Air spielen. Freue mich jetzt schon auf die gute Verpflegung dort. Wir Wissen aufgrund langjähriger Erfahrung ja schon wie was wo schmeckt und in der Schweiz schmeckts immer.








27.03.08 - 13:33
...vanessa aus burghausen muss mailen, weil rüde den zettel innerhalb von wenigen sekunden verschmissen hat.

14.02.08 - 18:13
Hallo Leute, hiermit und ab sofort ist die band"alles franziska" als vorgruppe für aschaffenburg bestätigt! sie werden mindeste einmal die maxiversion ihres smash hits "zugvögel"zum besten geben. freut euch darauf! besucht auch ihre myspace seite und hört ihre lieder an. hören sich ein bischen so an wie die "frühen sportfreunde".
des weiteren müsst ihr natürlich ausgiebig am heutigen abend für uns voten!
besucht auch "antinazibund.de"informiert euch über berlebek, finofurt und surft den links z.b. richtung "laut gegen nazis" entlang.

winke


05.02.08 - 12:58
Hallo Alex Franziska. ich wollt nur sagen, dass ihr vorbandmäßig weit vorne seid. Noch ist aber nichts entschieden. Der Text von "Zugvögel" ist einfach inhaltlich sehr gut:-)...Wenn ich auch der Meinung bin, dass dieser Job auf lange Sicht existenzgefährdend für diese Gattung Tier sein könnte. Du musst wissen ich bin Tierschutzmäßig sehr stark engagiert. Werde Dir die nächsten Tage bescheid geben. Zur Sicherheit möchte ich sagen, es geht nur noch um Aschaffenburg, und solltest Du im Falle einer positiven Antwort noch einmal unsere Bühne entern, dann werde ich veranlassen, dass Ihr nicht gespielt habt....Viele Grüsse

29.01.08 - 11:06
Hallo Leute,

am 1.2. werden drei Bands, bz.w. Musiker im Kafe Marat Thalkirchnerstrasse 104 (20uhr) auf die Pauke hauen. Seht euch mal die Mic Mafia, den "kurzen Prozess"(das ist so eine pazifistenband aus nürnberg..der onkel des schlagzeugers war ein ex von mutter theresa und der bruder vom sänger ist mit ghandi ! verwannt.) auch lea won ist mit von der partie!
schaut rein um seht was so schönes in unserer stadt abgeht! (eintritt 3 euro...ist ja eh schon unverschämt billig. spart euch einen klingelton und geht dafür mit feinen leuten und anderen falschen freunden ordentlich ab!)
Freitag wars übrigens ein feiner Abendmit euch. wir müssen uns alle wieder mehr reinhängen und auch mit dem hängenlassen aufhören. Des weiteren werde ich jetzt professioneller Redner. Ich hab am Freitag gemerkt, dass ich das besser kann.
in diesem sinne: Attacke !! denn wir haben alle bock auf einen niveaulosen wahlkampf!!!! Jipiee!

Euer Teilzeiteumel!


25.01.08 - 10:23
Oh mist, jetzt hab ich völlig vergessen euch hier über Meine Seite aufzufordern Heut auf die Demo am Odeonsplatz zu kommen. Ab 17 Uhr geht es mal wieder darum dass ihr Euch gegen Gewalt und Rechte Parolen im Wahlkampfjahr aussprecht. Natürlich geht es auch darum dass Ihr Euch informiert über das was derzeit so los ist im Land.
Viele feine Leute werden kommen, da dürft Ihr natürlich nicht fehlen.
Auch werden wir dabei sein und ein bischen auf die Pauke hauen.


Bis gleich!



17.01.08 - 18:34
Hallo Freunde,


Heute komm ich mit was ganz besonderem um die Ecke. Ich bin von den anderen beiden mit dem Auftrag hinausgeschickt worden für zwei Konzerte unserer Februar Tour jeweils eine Vorband auszumachen. Wie siehts bei Euch aus? Kennt jemand jemanden der jemanden kennt, dessen Bruder in einer tollen Band spielt? Kennt eine eine andere die eine kennt, deren Schwester super Musik macht? Hätten die Lust einen Konzerttag mit uns Sportfreunden sowie unserer Crew zu verbringen? Wenn „ja“ würde ich mich über einen direkten Link zum Bandeigenen Superhit freuen. Wichtig ist dass die Kandidaten aus der Nähe der Städte Kaiserslautern oder Aschaffenburg kommen. Denn was wir bieten ist wie so oft lächerlich und menschenverachtend wenig. Ihr dürft Wasser trinken und Brot essen. (wenn ihr lieb seid gibts banane und essiggurken mit marmenlade auf rinderknie).Müsst daheim schlafen. Euer Auto bekommt Benzin. Strom geht auf unsere Rechnung. Somit sollte die Anreise aus Kostengründen nicht aus zu großer Entfernung erfolgen. Viele feine und schöne Grüsse und ich bin natürlich extrem gespannt ob was kommt...ob überhaupt jemand mit uns miesen, stinkenden, hinterhältigen und gemeinen säcken zeit verbringen möchte.
Bis dann


04.01.08 - 12:01
Hallo Leute, ich wünsch Euch in jedem Fall ein schönes neues Jahr! und mache auch eine brave und tiefe Verbeugung für die feine Zeit die ihr uns 07 beschert habt. Viele feine Festival, nette Treffen mit alten bekannten Gesichtern, nicht zu vergessen die Eins Live Krone. Immer wieder schüttelt es mich vor Freude wenn mir bewusst wird was für ein absurd lustiges und intensives Leben wir als Musiker führen dürfen. Der berühmte Schulausflug eben der nicht enden will.
SO, ich muß jetzt sofort in den Proberaum um noch Heute eine neue Platte zu schreiben. Spüre den Nero in mir und will Singen. ..aus diesem Grund verabschiedet sich das Phantom der Homepage sofort wieder mit wehenden Mantel und größtem Tatendrang in sein Holzfaß in den Nebelverhangenen Wald der heulenden Hunde am Ufer des Flusses aus der Unterwelt um darin auf einem Selbstgezimmerten Schwanenhaarfloße den Reissenden Strom Richtung Gipfel der Oberwelt zu bezwingen. Getragen von der Sehnsucht eine Weise anzustimmen welche auf der Laute vorgetragen folgendermaßen Lautet:

Lilalilalila Launebär (3 mal wiederholt dann lange pause...)
Haariges Monster! Gib mir meine Laune wieder her...
Freudige Wut wiegt Tonnenschwer
Und zu gleich Federleicht.
bring mir auf Adlersschwingen
die Melodie die es gilt zu singen.


Schleife an den Haaren die Muse herbei
Gewalt ist kein weg,
aber zwing sie mich zu Küssen.
Sie hat es mit so vielen schon getan.
Wenn sie nicht will wird sie eben müssen.

Küß Küß Küß rufe ich mit gespitzen Mund.
Meine Zahnärztin nennt ihn Höllenschlund.
Ein Roter Schlauch, Sinnliche Urgewalt!
Lila Launebär schleif mir die Muse her!

...danach falle ich mir erschöpft aber glücklich in meine Arme.

Viele Grüsse von Eurem Chatsüchtigen.. Forumwahnsinnigen...Internetjunkie... freu darauf mich Euch wieder in echt zu sehen!




14.10.07 - 15:28
bleibt geistig anwesend! euer rüde